Mit dem unverwechselbaren Umriss eines altertümlichen Dorfes, das trotz des Vergehens der Zeit relativ unverändert geblieben ist, ist sie die malerischste der Borromäischen Inseln: der spitze Glockenturm ragt über die roten Dächer, die Häuser mit niedrigen Lauben blicken auf den See, und am Ufer liegen zahlreiche Schiffe.

Benannt nach den Fischern, den pescatori, die schon seit Jahrhunderten hier leben, ist die Isola dei Pescatori mit dem unverwechselbaren Umriss eines altertümlichen Dorfes wohl die malerischste unter den drei Inseln.
Obwohl nur noch wenige Familien diese Tätigkeit heute noch betreiben, bewahrt die kleine Gemeinschaft weiterhin ihre Identität, die die Touristen mit ihren schlichten Häusern, den engen Gassen, den Steinportalen und den eindrucksvollen Unterführungen beeindruckt.
Ihr spitzer Glockenturm ragt über die roten Dächer der kleinen Häuser hinaus, die wiederum auf den See blicken.
Am Ufer liegen zahlreiche Boote.

In der Kirche von San Vittore, die ein Nationaldenkmal ist, ist die originale Apsis mit Einzelbogenfenstern aus dem 11. Jh. zu sehen. Das später, mit dem Bau von Kapellen – der Jungfrau und dem Heiligen Herz gewidmet – erweiterte Gebäude, erreichte 1600 seine heutige Größe. Im Inneren befinden sich ein Fresko aus dem 16. Jh., auf dem die hl. Agathe abgebildet ist, diverse Gemälde aus dem 17. Jh. und die Holzbüsten der Apostel Peter und Andreas, Schutzheilige der Fischer.
Auf der Insel gibt es einige typische Läden und bekannte Restaurants, in denen man frische Fischgerichte kosten kann, die auch die Gaumen von bedeutenden Persönlichkeiten erfreuen.

ANREISE
Mit dem Schiff: Die Isola dei Pescatori ist ab Stresa, Verbania und Baveno mit dem öffentlichen Schiffsverkehr, mit Taxibooten oder mit dem Privatboot zu erreichen.

Es handelt sich um die größte der Borromäischen Inseln, die in der Mitte des Golfes liegt und auf der ein herrlicher Renaissancepalast mit einem der beachtlichsten und ältesten Gärten Italiens zu sehen ist. Von Flaubert als irdisches Paradies bezeichnet, bezaubert die Insel mit seiner ruhigen, unbeschwerten Atmosphäre. Das ursprüngliche Festungswerk wurde ab dem 16. Jh. von der Familie Borromeo, die im 15. Jh. den Viscontis nachgefolgt war, in eine komfortable Sommerresidenz verwandelt.
Dank des milden Klimas ist auf den fünf Terrassen ein unglaublicher, botanischer Garten angelegt worden: über 150 verschiedene Kamelienarten, eine erhabene Zypresse aus Kaschmir, subtropische Pflanzen und Blumen, einzigartige und sonderbare Exemplare, wie z. B.: Seifenpflanzen, Wachspflanzen, Eisenpflanzen, Anispflanzen, Kaffeesträucher und sogar ein Taschentuchbaum aus Tibet – ein echtes Naturwunder! Der Reiz dieser üppigen Natur wird von exotischen Tieren gesteigert, die frei im Garten leben. Darunter sind weiße Pfauen, Fasane unterschiedlicher Gattungen und bunte Papageien.
Der im 16. Jh. errichtete Palast wurde 1978 von der Prinzessin Borromeo renoviert, die ihn mit Möbeln einrichtete, die aus verschiedenen Wohnhäusern ihrer Familie stammten. Aus dem Palast wurde folglich ein Museum, in dem man interessante Nachbildungen altertümlicher Zimmer, zahlreiche Sammlungen von Livreen, Wandteppichen und Porzellanwaren, ein Marionettentheater, eine prächtige Pinakothek mit lombardischen Gemälden aus dem XVI Jh. und eine Puppensammlung mit französischen und deutschen Sammlerstücken aus dem 19. Jh. sehen kann.

ANREISE
Zwischen der Isola Madre und den Städten Stresa, Verbania, Baveno und Arona verkehren regelmäßig Schiffe und Taxiboote.

WEITERE DETAILS
Mehr über die öffentlichen Schiffsverbindungen zu den Inseln erfahren Sie hier
Mehr über die Taxibootverbindungen zu den Inseln erfahren Sie hier

KONTAKT
Name Borromeo Turismo
E-Mail
info@isoleborromee.it
Webseite
www.borromeoturismo.it
Telefon +39 0323 30556

Phantastisch und bizarr beschrieb Dickens sie. Stellen Sie sich die Großartigkeit einer Insel vor, die die märchenhaften Umrisse eines Schiffes hat, das auf dem ruhigen Wasserspiegel des Sees verweilt, mit einem fürstlichen Palast und traumhaften Gärten: das ist die Isola Bella, ohne Zweifel die berühmteste und bei Touristen sicherlich auch die beliebteste der borromäischen Inseln.

Ihr Name – früher nannte man sie Insula Inferiore – stammt von Isabella, der Ehefrau von Carlo III Borromeo; letzterer begann in der ersten Hälfte des 17. Jh. die Verwandlungsarbeiten dieser unfruchtbaren Felsinsel, die bis zum Jahr 1671 von Vitaliano VI. beendet wurden.

Der große Barockpalast ist ein regelrechtes Museum mit entzückenden, einzigartigen Gegenständen unschätzbaren Wertes: originale Möbel, Gemälde und Fresken aus dem 16.-19 Jh., flämische Wandteppiche aus Seide und Gold, Skulpturen, antike Waffen. Eindrucksvolle Säle befinden sich in dem Gebäude: ein Tanzsaal, ein Thronsaal, ein Waffenraum, ein Alkovensaal, der Salon Napoleon. Napoleon hat sich des Öfteren hier aufgehalten, heißt es. Dann gibt es hier einen Musiksaal, indem 1932 die Konferenz von Stresa stattfand, an der England, Frankreich und Italien teilnahmen. Außerdem besitzt das Bauwerk sechs unterirdische Säle, die die natürlichen Grotten nachahmen und dessen Wände mit Tuffstein verkleidet und mit unglaublichen Stuckwerken und Mosaiken versehen sind, die die zauberhafte Unterwasserwelt darstellen. Dazu kommen nachgebildete Stalaktiten, einige wunderliche Gegenstände und wertvolle Funde der Kultur von Golasecca.

Die italienischen Gärten bestehen aus zehnfach abgestuften Terrassen, die wie eine stumpfe Pyramide angelegt worden sind. Nymphäen, Exedren, allegorische und mythologische Statuen, Obelisken und Brunnen bereichern die Gärten, in denen Zedern, Orangen- und Zitronenbäume, Magnolien, Lorbeerbäume, Kamelien, Azaleen, Rhododendren, Nadelbäume usw. wachsen. Die Terrassen bilden einen Halbkreis, der wegen seiner großartigen Wirkung Theater genannt wird; im Mittelpunkt steht das Standbild eines Einhorns, Wappenbild der Borromeos, neben dem sich Statuen der Natur und der Kunst befinden sowie andere mythologische Steinfiguren. Weiße Pfauen, die auf den samtigen Wiesen herumspazieren, tragen zum Reiz des Ortes bei.

Hinter dem Palast und den Gärten liegt ein Teil des Dorfes, das vorher hier bestanden hat, wo man einige Restaurants und typische Läden finden kann. Der Palast und die Gärten können von März bis Oktober, gegen Eintrittsgeld, besichtigt werden.

ANREISE
Zwischen der Isola Bella und den Städten Stresa, Verbania, Baveno und Arona verkehren regelmäßig Schiffe und Taxiboote.

WEITERE DETAILS
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Mehr über die Taxibootverbindungen zu den Inseln erfahren Sie hier

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Name
Borromeo Turismo
E-Mail
info@isoleborromee.it
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Telefon
+39 0323 30556